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Grundkenntnisse

Was macht das Japanische matcha so besonders?

Japanischer matcha ist fein gemahlener grüner Tee, den Sie vollständig trinken. Dadurch wird die Qualität des Teeblattes, der Verarbeitung, des Mahlens und der Zubereitung sofort spürbar. Gut matcha ist nicht nur grün; Es hat Ausgewogenheit, Duft, umami und eine Verwendung, die zu Ihrer Art der Zubereitung passt.

Matcha ist fein gemahlener Tee, kein gezogener Tee

Bei normalem Grüntee die Blätter in heißem Wasser einweichen. Dann nimmst du sie weg und trinkst nur den Tee, der aus ihnen gezapft wurde. Mit matcha funktioniert es anders: Das Teeblatt wird fein zu Pulver gemahlen und man verrührt dieses Pulver mit heißem Wasser oder Milch. Man trinkt also das gesamte Teeblatt. Dadurch schmeckt matcha voller und direkter, Sie werden aber auch schneller einen Unterschied in Qualität, Frische und Mahlgrad bemerken. Feines, frisches Matcha-Pulver verleiht eine leuchtend grüne Farbe, eine weiche Textur und einen zur Zubereitung passenden Geschmack. Bei matcha mit heißem Wasser streben Sie vor allem nach Weichheit, umami und einem ruhigen Nachgeschmack. Bei Matcha Latte kann der Geschmack stärker sein, da Milch den Tee cremiger macht und subtile Noten mildert.

Was der japanische Ursprung für matcha bedeutet

Matcha stammt aus einer langen japanischen Teekultur. Für echtes matcha werden die Teeblätter schattiert, zu tencha verarbeitet und dann fein zu Pulver gemahlen. Diese Schritte erfordern Erfahrung und Sorgfalt, denn jede Wahl beeinflusst Farbe, Geruch und Geschmack. Die japanische Herkunft ist daher ein wichtiger Ausgangspunkt, aber nicht das Einzige, worauf Sie achten. Region, Sorte, Ernte, Blattauswahl, Frische und Mahlgrad bestimmen zusammen, ob ein matcha weich, frisch, umami-reich oder kräftiger und bitterer ist.

Worauf achten Sie in Bezug auf Farbe, Geruch und Geschmack?

Eine leuchtend grüne Farbe ist oft ein gutes Zeichen, aber die Farbe sagt nicht die ganze Geschichte. Geruch und Geschmack sind ebenso wichtig. Matcha kann frisch und grasig duften, sanft cremig wirken oder etwas pflanzlicher und kräftiger sein. Im Mund sucht man nach Ausgewogenheit: genug umami, nicht zu viel Bitterkeit und ein Nachgeschmack, der angenehm bleibt. Wenn Sie matcha nur mit heißem Wasser trinken, möchten Sie, dass es weich bleibt, ohne Milch oder Zucker. Bei Matcha Latte oder Rezepten kann der Geschmack stärker sein, da Milch, Süßigkeiten, Fett und Mehl den Geschmack etwas mildern. Aus diesem Grund wählen Sie matcha immer basierend auf der Art und Weise, wie Sie es verwenden möchten.

So bereiten Sie Japanisch matcha besser vor

Selbst gutes matcha schmeckt weniger gut, wenn die Zubereitung nicht stimmt. Sieben Sie das Pulver zunächst durch, um Klumpen zu vermeiden, und verwenden Sie heißes Wasser, das nicht kocht; Für viele matcha sind etwa 70 bis 80 Grad Celsius ein angenehmer Richtwert. Machen Sie zunächst eine glatte Mischung mit etwas Wasser und schlagen Sie sie dann mit einem chasen oder einem Milchaufschäumer schaumig. Wenn Sie ein Matcha Latte zubereiten, verwenden Sie dieselbe Basis und fügen Sie dann heiße oder kalte Milch hinzu. Geöffnet matcha gut verschlossen, kühl, trocken und dunkel lagern. So bleiben Geruch, Farbe und Geschmack länger erhalten.

Was ist der Unterschied zwischen matcha und Grüntee-Pulver?

Nicht jedes grüne Pulver ist echt matcha. Matcha wird aus tencha hergestellt: Teeblättern, die speziell für matcha angebaut, verarbeitet und fein gemahlen werden. Im Allgemeinen kann Grüntee-Pulver eine gröbere Konsistenz haben und eher bitter oder fade schmecken. In manchen Rezepten sorgt ein solches Pulver zwar noch für Farbe, doch bei der Zubereitung mit heißem Wasser schmeckt man den Unterschied viel schneller. Gutes japanisches matcha fühlt sich gut an, riecht frisch und sorgt bei richtiger Zubereitung für einen ausgewogenen Geschmack. Deshalb achten wir nicht nur auf den Namen matcha, sondern auch auf Geschmack, Verwendung und Zubereitung.

Wie wählen Sie Ihr erstes matcha aus?

Wenn Sie gerade erst mit matcha beginnen, müssen Sie nicht sofort alle japanischen Begriffe kennen. Beginnen Sie damit, wie Sie matcha verwenden möchten. Möchten Sie es nur mit heißem Wasser trinken, mit Milch mischen oder in Rezepten verwenden? Mögen Sie einen weichen, cremigen Geschmack oder einen klareren Grüntee-Geschmack? Und möchten Sie matcha täglich verwenden oder es gelegentlich bewusst zubereiten? Mit diesen Antworten wird die Auswahl viel einfacher. Dann erfahren Sie weiter, was Region, Sorte, Ernte und traditionelle Zubereitung bedeuten. Gutes matcha lernt man letztendlich kennen, indem man es in der eigenen Schüssel oder im eigenen Glas probiert.

Welches matcha passt zu Ihrer Verwendung?

Nutzen Sie diese Erklärung, um anschließend gezieltere Entscheidungen zu treffen. Wenn Sie matcha nur mit heißem Wasser trinken, achten Sie auf Weichheit, umami und einen ruhigen Nachgeschmack. Wenn Sie häufig latte oder gefrorenes matcha zubereiten, wählen Sie ein matcha, das sich gut in Milch hält. Für Backwaren, Desserts und Smoothies ist kulinarisches matcha meist sinnvoller. Beginnen Sie mit einer Auswahl, bereiten Sie sie ein paar Mal auf die gleiche Weise vor und vergleichen Sie sie dann weiter.

Wählen Sie klar, ohne zu übertreiben

Bei EU Matcha erklären wir, was man zu Hause wirklich wahrnimmt: Geruch, Farbe, Geschmack, Bitterkeit, Textur und welche Zubereitung dazu passt. Wir machen matcha nicht mysteriöser als nötig. Wenn Sie gerade erst mit matcha beginnen, können Sie problemlos mit einer Auswahl beginnen, die zu Ihrer ersten Vorbereitung passt. Wenn Sie matcha schon länger trinken, können Sie genauer auf umami, Nachgeschmack, Farbe und Verwendung vergleichen. Auf diese Weise treffen Sie Ihre Auswahl nicht nach großen Worten, sondern danach, was Ihnen gefällt und wie Sie matcha verwenden.