Beginnen Sie mit sieben
Matcha ist ein feines Pulver und nimmt Feuchtigkeit schnell auf. Dadurch kann es auch bei guter Qualität zu Klumpenbildung kommen. Daher ein bis zwei Gramm matcha abseihen, bevor Wasser hinzugefügt wird. Dies scheint ein kleiner Schritt zu sein, aber er macht die Textur viel glatter. Verwenden Sie ein feines Teesieb oder Matcha-Sieb. Drücken Sie das Pulver vorsichtig durch das Sieb und arbeiten Sie dann sofort weiter. Insbesondere bei latte und Desserts verhindert das Sieben, dass Sie später grüne Flecken oder trockene Stücke schmecken.
Verwenden Sie heißes, nicht kochendes Wasser
Durch kochendes Wasser kann der Geschmack von matcha härter und bitterer werden. Als allgemeiner Richtwert gilt Wasser mit einer Temperatur von etwa 70 bis 80 Grad Celsius. Das muss man nicht immer genau abmessen: Abgekochtes Wasser kurz abkühlen lassen oder etwas kaltes Wasser unterrühren. Geben Sie zunächst eine kleine Menge Wasser hinzu und machen Sie eine glatte Paste. Anschließend können Sie noch mehr Wasser nachfüllen. Für den usucha-Stil schlagen, bis sich eine feine, schaumige Schicht bildet. Der Geschmack sollte frisch, grün und ausgewogen sein, nicht scharf oder verbrannt.
Mit chasen oder Milchaufschäumer verquirlen
Ein Bambus chasen bietet die klassischste Zubereitung. Bewegen Sie sich schnell in einer W- oder M-Form, ohne hart am Boden zu kratzen. Halten Sie Ihr Handgelenk locker und tippen Sie auf die Oberfläche, sobald sich das Problem matcha gelöst hat. Wenn Sie keinen chasen haben, funktioniert auch ein kleiner Milchaufschäumer praktisch, insbesondere für latte. Das Ziel ist nicht nur Schaum, sondern eine gleichmäßige Suspension: matcha löst sich nicht wirklich auf wie Zucker, sondern wird fein in der Flüssigkeit verteilt. Daher sofort nach der Zubereitung trinken.
Latte und vereist matcha
Für latte stellen Sie zunächst eine konzentrierte Matcha-Basis aus gesiebtem Pulver und etwas heißem Wasser her. Dann warme Milch oder kalte Milch mit Eis hinzufügen. Pflanzenmilch kann gut funktionieren, variiert jedoch stark in der Süße und im Mundgefühl. Hafermilch macht matcha oft cremig; Mandelmilch kann eine nussige Note verleihen. Bei eisgekühltem matcha ist es besonders wichtig, dass das matcha zunächst völlig glatt ist, da beim Kaltmischen die Klümpchen schneller sichtbar werden. Eine Prise Geduld bei den Grundlagen ergibt ein viel besseres Getränk.
Häufige Fehler
Die meisten Probleme werden durch zu heißes Wasser, ungesiebtes Pulver oder unzureichende Durchmischung verursacht. Kochendes Wasser kann eine scharfe Bitterkeit verstärken. Es bilden sich Klumpen, wenn trockenes Pulver direkt mit viel Flüssigkeit in Kontakt kommt. Und wenn matcha nicht richtig verteilt wird, entsteht zunächst ein wässriger Schluck und dann ein Sediment. Deshalb schrittweise vorgehen: Sieben, wenig Wasser, glatt streichen, schlagen und erst dann auffüllen. Diese Reihenfolge macht sogar einfaches matcha deutlich besser.
Passen Sie das Verhältnis Ihrem Geschmack an
Es gibt kein perfektes Verhältnis für alle. Beginnen Sie zum Beispiel mit einer kleinen Menge matcha und probieren Sie, wie intensiv Sie es finden. Bei der Zubereitung mit heißem Wasser können Sie etwas mehr heißes Wasser verwenden, wenn Sie einen milderen Geschmack wünschen. Bei latte darf die Matcha-Basis konzentrierter sein, da Milch den Geschmack abrundet. Beachten Sie, was funktioniert: Pulvermenge, Wasser, Milch und Temperatur. Nach ein paar Malen haben Sie Ihr eigenes, dauerhaftes Rezept.
Welches matcha passt zu Ihrer Verwendung?
Nutzen Sie diese Erklärung, um anschließend gezieltere Entscheidungen zu treffen. Wenn Sie matcha nur mit heißem Wasser trinken, achten Sie auf Weichheit, umami und einen ruhigen Nachgeschmack. Wenn Sie häufig latte oder gefrorenes matcha zubereiten, wählen Sie ein matcha, das sich gut in Milch hält. Für Backwaren, Desserts und Smoothies ist kulinarisches matcha meist sinnvoller. Beginnen Sie mit einer Auswahl, bereiten Sie sie ein paar Mal auf die gleiche Weise vor und vergleichen Sie sie dann weiter.
Wählen Sie klar, ohne zu übertreiben
Bei EU Matcha erklären wir, was man zu Hause wirklich wahrnimmt: Geruch, Farbe, Geschmack, Bitterkeit, Textur und welche Zubereitung dazu passt. Wir machen matcha nicht mysteriöser als nötig. Wenn Sie gerade erst mit matcha beginnen, können Sie problemlos mit einer Auswahl beginnen, die zu Ihrer ersten Vorbereitung passt. Wenn Sie matcha schon länger trinken, können Sie genauer auf umami, Nachgeschmack, Farbe und Verwendung vergleichen. Auf diese Weise treffen Sie Ihre Auswahl nicht nach großen Worten, sondern danach, was Ihnen gefällt und wie Sie matcha verwenden.